STANDORTE & PROJEKTE
Autarke Solar-Ladestation für den Landkreis Bad Dürkheim erfolgreich umgesetzt
Datum: 29. August 2025
KIPKI-Projekt setzt auf netzunabhängige Ladeinfrastruktur von FEND SOLAR
Mit der Inbetriebnahme der autarken Solar-Ladestation am Kreishaus Bad Dürkheim wurde ein weiteres Projekt im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) erfolgreich umgesetzt. Die Anlage versorgt E-Bikes vollständig mit selbst erzeugtem Solarstrom und kommt dabei ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz aus. Für den Landkreis entsteht eine moderne Ladeinfrastruktur, die nachhaltige Mobilität fördert und gleichzeitig den Aufwand für Installation und Betrieb reduziert.
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Nachhaltige Ladeinfrastruktur für den Landkreis Bad Dürkheim
Mit der neuen Solar-Ladestation erweitert der Landkreis Bad Dürkheim sein Angebot für klimafreundliche Mobilität. Besucherinnen und Besucher, Mitarbeitende sowie Radfahrende können ihre E-Bikes direkt vor dem Kreishaus laden. Die Energie stammt vollständig aus den integrierten Photovoltaikmodulen und wird in einem Batteriespeicher zwischengespeichert. Ein externer Stromanschluss ist nicht erforderlich.
Die Umsetzung ist Teil des KIPKI-Förderprogramms des Landes Rheinland-Pfalz. Neben dem Standort am Kreishaus sind weitere Solar-Ladestationen an mehreren Schulen im Landkreis geplant. Damit entsteht Schritt für Schritt ein öffentlich zugängliches Ladenetz für den Radverkehr.
Warum sich der Landkreis für eine autarke Lösung entschieden hat
Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur scheitert häufig nicht an der Nachfrage, sondern an der notwendigen Infrastruktur. Netzanschlüsse, Tiefbauarbeiten und lange Planungsprozesse verursachen hohe Kosten und verzögern viele Projekte.
Autarke Solar-Ladestationen umgehen diese Hürden. Sie erzeugen den benötigten Strom direkt vor Ort, speichern ihn im integrierten Batteriesystem und können unabhängig von der vorhandenen Stromversorgung betrieben werden. Dadurch eignen sie sich besonders für öffentliche Einrichtungen, Schulen, Bahnhöfe, touristische Ziele oder Parkanlagen.
Für Kommunen bedeutet das mehr Flexibilität bei der Standortwahl und einen deutlich geringeren Installationsaufwand.
Ihre Kommune plant den Ausbau der Ladeinfrastruktur?
Wir unterstützen Städte, Gemeinden und Landkreise von der ersten Planung bis zur fertigen Installation einer autarken Solar-Ladestation und beraten Sie gerne zu Fördermöglichkeiten.
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Autark, unabhängig und sofort einsatzbereit
Das Zusammenspiel aus Photovoltaik und Batteriespeicher ermöglicht einen vollständig netzunabhängigen Betrieb. Tagsüber erzeugen die Solarmodule elektrische Energie, die unmittelbar zum Laden genutzt oder für später gespeichert wird. So steht auch bei wechselnder Witterung oder in den Abendstunden ausreichend Energie zur Verfügung.
Da weder ein Stromanschluss noch umfangreiche Tiefbauarbeiten erforderlich sind, lässt sich die Anlage innerhalb kurzer Zeit installieren. Das reduziert nicht nur die Projektkosten, sondern vereinfacht auch die Standortplanung erheblich.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick
✔ Kein Netzanschluss erforderlich
✔ Keine Tiefbauarbeiten
✔ Stromerzeugung durch Photovoltaik
✔ Integrierter Batteriespeicher
✔ Abschließbare Schließfächer
✔ USB-Ladeanschlüsse für mobile Endgeräte
✔ Schnelle Installation
✔ Ideal für Kommunen, Schulen und touristische Standorte
Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld an der neuen E-Bike-Ladestation vor der Kreisverwaltung in Bad Dürkheim, die dank PV-Anlage auf dem Dach netzunabhängig ist
Komfort für Radfahrer und Besucher
Neben der autarken Energieversorgung bietet die Ladestation praktische Funktionen für den täglichen Einsatz. Jede Lademöglichkeit verfügt über ein abschließbares Schließfach, in dem Ladegerät, Helm oder persönliche Gegenstände sicher aufbewahrt werden können.
Zusätzliche USB-Ladeanschlüsse ermöglichen das Laden von Smartphones, Fahrradcomputern, Navigationsgeräten oder Powerbanks direkt mit Solarstrom. So entsteht eine komfortable Infrastruktur, die weit über eine klassische E-Bike-Ladestation hinausgeht.
Ein Baustein des KIPKI-Förderprogramms
Die Solar-Ladestation am Kreishaus ist Teil des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dem Förderprogramm werden Kommunen dabei unterstützt, Maßnahmen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und zum Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur umzusetzen.
Für den Landkreis Bad Dürkheim ist die Anlage ein wichtiger Bestandteil eines umfassenderen Mobilitätskonzepts. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme am Kreishaus sollen weitere autarke Solar-Ladestationen an mehreren Schulen im Landkreis folgen und dort ebenfalls öffentlich zugänglich sein.
Ein Referenzprojekt für Kommunen
Das Projekt in Bad Dürkheim zeigt, wie sich öffentliche Ladeinfrastruktur wirtschaftlich und ohne aufwendige Baumaßnahmen realisieren lässt. Gerade dort, wo ein Netzanschluss hohe Kosten verursacht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich wäre, bieten autarke Solar-Ladestationen eine flexible Alternative.
Für Städte, Gemeinden und Landkreise ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, den Radverkehr zu fördern und gleichzeitig den Ausbau nachhaltiger Mobilität voranzutreiben. Ob Rathaus, Schule, Bahnhof oder touristischer Standort – die Anlage lässt sich an unterschiedlichsten Einsatzorten integrieren.
Interesse an einer autarken Solar-Ladestation?
Sie planen ein ähnliches Projekt oder möchten prüfen, ob eine autarke Solar-Ladestation für Ihren Standort geeignet ist?
Wir beraten Sie gerne zu technischen Möglichkeiten, passenden Standorten und aktuellen Förderprogrammen.
Weitere Standorte bereits geplant
Mit der Installation am Kreishaus ist der erste Schritt bereits umgesetzt. Im nächsten Schritt sollen weitere Solar-Ladestationen an mehreren Schulen im Landkreis entstehen, darunter das Werner-Heisenberg-Gymnasium und die Carl-Orff-Realschule plus in Bad Dürkheim, das Leininger-Gymnasium in Grünstadt, das Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch sowie die IGS Deidesheim. Ziel ist es, ein flächendeckendes Angebot für klimafreundliche Mobilität im Landkreis aufzubauen.
Fazit
Mit der autarken Solar-Ladestation in Bad Dürkheim wurde eine Lösung geschaffen, die erneuerbare Energie, moderne Ladeinfrastruktur und einen hohen Nutzwert miteinander verbindet. Der Verzicht auf einen Netzanschluss, die einfache Installation sowie die Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeicher, Schließfächern und USB-Ladeanschlüssen machen die Anlage zu einer wirtschaftlichen Lösung für den öffentlichen Raum.
Das Projekt zeigt, dass sich nachhaltige Ladeinfrastruktur bereits heute effizient umsetzen lässt und liefert zugleich ein praxisnahes Beispiel für weitere Kommunen, die ihre Mobilitätsangebote zukunftsfähig erweitern möchten.
Häufig gestellte Fragen
Benötigt die Solar-Ladestation einen Stromanschluss?
Nein. Die Solar-Ladestation arbeitet vollständig autark. Der benötigte Strom wird über integrierte Photovoltaikmodule erzeugt und in einem Batteriespeicher gespeichert. Dadurch ist kein Anschluss an das öffentliche Stromnetz erforderlich.
Welche Fahrzeuge können an der Solar-Ladestation geladen werden?
Die Ladestation wurde für E-Bikes entwickelt und eignet sich darüber hinaus für weitere leichte Elektrofahrzeuge wie E-Scooter, E-Roller, E-Lastenräder oder E-Rollstühle.
Funktioniert die Ladestation auch bei bewölktem Wetter?
Ja. Der integrierte Batteriespeicher speichert überschüssige Solarenergie und stellt sie bei Bedarf wieder zur Verfügung. So kann die Ladestation auch bei wechselnder Witterung oder in den Abendstunden genutzt werden.
Gibt es Fördermöglichkeiten für autarke Solar-Ladestationen?
Ja. Je nach Bundesland und Förderprogramm können Kommunen, öffentliche Einrichtungen oder andere Träger Zuschüsse für den Ausbau nachhaltiger Ladeinfrastruktur erhalten. Das Projekt in Bad Dürkheim wurde im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) des Landes Rheinland-Pfalz umgesetzt. Welche Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben infrage kommen, hängt vom Standort und den jeweiligen Förderbedingungen ab.
Welche Vorteile bietet die Ladestation in Bad Dürkheim?
Die Anlage verbindet Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur in einer autarken Gesamtlösung. Zusätzlich stehen abschließbare Schließfächer und USB-Ladeanschlüsse zur Verfügung, sodass neben E-Bikes auch Smartphones, Fahrradcomputer oder andere mobile Geräte bequem geladen werden können.
Sind weitere Solar-Ladestationen im Landkreis Bad Dürkheim geplant?
Ja. Im Rahmen des KIPKI-Förderprogramms sind weitere autarke Solar-Ladestationen an mehreren Schulen im Landkreis vorgesehen. Damit wird das öffentliche Ladeangebot für Radfahrerinnen und Radfahrer schrittweise erweitert.
Für welche Standorte eignet sich eine autarke Solar-Ladestation?
Autarke Solar-Ladestationen eignen sich überall dort, wo eine zuverlässige Ladeinfrastruktur ohne Netzanschluss benötigt wird. Typische Einsatzorte sind Kommunen, Schulen, Hochschulen, Bahnhöfe, Park-and-Ride-Anlagen, Unternehmen, Tourismusregionen und Golfanlagen.
Gemeinsam nachhaltige Mobilität gestalten
Ob Kommune, Bildungseinrichtung, Unternehmen oder touristischer Standort: Mit einer autarken Solar-Ladestation schaffen Sie eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur ohne Netzanschluss und ohne aufwendige Tiefbauarbeiten.

Über den Autor
Alexander Fend | Geschäftsführer & Gründer der Fend Solar GmbH
Die Idee für Fend Solar entstand aus einer einfachen Beobachtung: Auf E-Bike-Touren fehlten häufig geeignete Lademöglichkeiten. Aus dieser Idee entwickelte Alexander Fend ein Unternehmen, das heute autarke Solar-Ladelösungen für Kommunen, Unternehmen, Tourismusregionen und Golfanlagen entwickelt und produziert. In seinen Beiträgen berichtet er über Projekte, neue Produktentwicklungen und praktische Erfahrungen aus der Umsetzung.
